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spielend trainieren jeden Dienstag und Freitag 16-18 Uhr bei Kalle Beiber

Auch für alle die mal reinschnuppern wollen. Schläger und Bälle werden gestellt.

Ansprechpartner ist Frank Klingspor 0170/7662112

 

Die gezeigten Leistungen der 164 Spielerinnen und Spieler bei der 16. Auflage der Bergräu-Trophy im Rahmen der Dunlop-Senior-Tour begeisterten die zahlreichen Zuschauer in Holzminden und Uslar. Auch mehrere Regenunterbrechungen konnten die gute Stimmung nicht beeinflussen, zumal die Turnierleiter Wilhelm Holz in Uslar sowie Frank Klingspor und Sebastian Aickele in Holzminden mit zahlreichen Helferinnen und Helfern für einen zeitgerechten und spielerorientierten Ablauf sorgten. Zum sechsten Mal nahm Publikumsliebling Jörgen Aberg (Berlin) teil und siegte als eigentlicher Herren 45 Spieler in der jüngeren Konkurrenz bei den Herren 40. Mehrere Holzmindener erzielten unerwartete Resultate. Ein Turniersieg durch Veronika Eickemeier (TC Bevern – Damen 40), drei weitere Finalisten mit Dirk Nahrwold (Herren 45), Adam Antal (Herren 65 – beide TC Blau Weiß Holzminden) und Michael Köhne (Herren 55 – TC SG Holzminden) sowie zwei Halbfinalteilnahmen bei den Herren 60 durch Walter Brand und Wilhelm Holz (beide TC BW Holzminden) waren die erfreuliche Ausbeute der einheimischen Spielerinnen und Spieler.

 

Der frischgebackene Europameister, Sieger der schwedischen Titelkämpfe letzte Woche und Viertelfinalist der Weltmeisterschaften vor acht Wochen in Florida Jörgen Aberg (Berlin) hatte kurzfristig gemeldet. In einem der besten Matches stand der im Turnier an eins gesetzte Aberg im Halbfinale gegen die Nummer vier des Feldes und über sich hinauswachsenden Meik Roehrig (ST Lohfelden) kurz vor dem Aus. Erst im Match-Tiebreak des dritten Satzes konnte sich der als Trainer in Berlin arbeitende Schwede nach verlorenem ersten Satz durchsetzen (6:7,6:2,10:7). Gegen Roehrigs Vereinskollegen und an zwei gesetzten Jochen Arnold setzte sich Aberg im Finale mit 6:2,6:2 souverän durch. Ihren bisher größten Turniererfolg verbuchte Veronika Eickemeier. In den Gruppenspielen der Damen 40 blieb sie dreimal ungeschlagen und auch im Finale hatte sie gegen die Nummer zwei gesetzte Karin Kobel-Holtmann (TC Cuxhaven) mit Match-Tiebreak das bessere Ende für sich (6:4,4:6,10:4). Auch Dirk Nahrwold war in seinen beiden Gruppenspielen der Herren 45 erfolgreich. In einer dramatischen Partie wuchs er gegen die Nummer eins des Feldes David Kragl (TC am Tankumsee) über sich hinaus und entschied den Match-Tiebreak knapp für sich (7:5,4:6,12:10). Im Endspiel musste er bei seiner 0:6, 1:6 Niederlage die Überlegenheit seines Berliner Gegners Guido Schulz anerkennen. Mein bisher größter Erfolg“, das waren die Worte von Michael Köhne unmittelbar nach seinem Halbfinalsieg bei den Herren 55 gegen die Nummer zwei des Tableaus, mehrfachen Landesmeister und favorisierten Manfred Minkner (SV Großburgwedel). Nach mehr als zwei Stunden stand der verdiente Sieg fest (6:4,5:7,10:6). Im Finale konnte Köhne gegen Klaus-Dieter Stondzik (ESV Jahn Kassel) keine ernsthafte Gegenwehr leisten und verlor 0:6, 1:6. Trotz einer 4:1 Führung im ersten Satz musste der an zwei gesetzte Adam Antal seinem Kontrahenten Wolfgang Schmitt (TC Blau-Weiß Scheeßel) bei den Herren 65 zum Turniersieg gratulieren. In einer hochklassigen Partie gewann Schmitt dank einer taktischen Meisterleistung beide Sätze 6:4, 6:4, nachdem er bereits im Halbfinale der Nummer eins Willi Hagner (TC Blau-Weiß Kassel) in zwei Sätzen das Nachsehen geben konnte. Antals Teamkollgen in der Regionalliga Walter Brand und Wilhelm Holz spielten sich bei den Herren 60 bis ins Halbfinale. Brand musste im Verlauf des Turniers zweimal in den Match-Tiebreak. Im Viertelfinale hatte er gegen Erhard Apeltauer (TSC Göttingen) beim 6:2,5:7,11:9 Erfolg noch das bessere Ende für sich. Gegen den kampfstarken Linkshänder Dieter Pries (TC Hiddenhausen) unterlag er im Halbfinale nach guter Leistung (4:6,6:2,6:10).

Als Turnierleiter in Uslar hatte Wilhelm Holz alle Hände voll zu tun. Trotzdem stellte er sich der Konkurrenz und konnte ungesetzt das Halbfinale erreichen. Dabei hatte er in einer zum Schluss dramatischen Partie über zwei Tage (am ersten Tag Abbruch wegen Dunkelheit) gegen die Nummer drei des Feldes Rolf Kluge (Hildesheimer TV) das bessere Ende für sich (7:6,4:6,10:6). Im Halbfinale hatte er gegen den mehrfachen Norddeutschen- und Landesmeister sowie späteren Trophy-Gewinner Stan Zbonikowski (TC Falkernberg) beim 0:6,1:6 nicht den Hauch einer Chance. Mit dem Erreichen des Viertelfinals war Harald Berner (TC Blau-Weiß Holzminden) bei den Herren 65 mehr als zufrieden. Nach einem Freilos in der ersten Runde bezwang er seinen Mannschaftskollegen Hinrich Haffner 6:4,6:4 und zeigte auch gegen den an Position drei gesetzten Werner Rauch (TuS Schededörfer) bei der 3:6,2:6 Niederlage eine engagierte Leistung. Haffner (6:4,5:7,10:6), Helmut Seydler (6:7,6:3,10:3) und Walter Volle bei den Herren 60 (TC Blau-Weiß Holzminden – 4:6,6:2,10:2) hatten mit jeweils knappen Siegen die zweite Runde erreicht. In der Nebenrunde wurde Haffner Zweiter und Seydler erreichte das Halbfinale. Hier überraschte bei den Herren 55 Günter Hennecke (TC SG Holzminden- Leistungsklasse 10) bei seinem knappen aber verdienten Finalsieg (2:6,6:1,10:2) gegen Dieter Herz (LK 8 – Tennis 65 Eschborn). Auch Christian Henning (TC Blau-Weiß Holzminden) freute sich über seinen Finaleinzug bei den Herren 50. 

Ebenfalls am Start waren vom TC Bevern Gabi Beier (Damen 45), Susanne Wessels (Damen 50) und Sabine Cichos-Stroop (Damen 55), die allerdings gegen starke Gegnerinnen ohne Sieg blieben.

Die Sieger und Platzierten in den Altersklassen 30-80 Jahre freuten sich über wertvolle Punkte für die Deutsche Rangliste, ihre Leistungsklassenbilanz und für die Dunlop-Masters-Qualifikation in Essen. Wieder war der Spielerabend auf der Anlage des Uslarer TC mit mehr als 100 Gästen einer der Höhepunkte des Tennisevents in der Sollingregion.

Die verantwortlichen Organisatoren in Holzminden und Uslar erhielten von Aktiven und Zuschauern viel Lob und zogen ein positives Fazit dieses Turnierwochenendes. Der 17. Auflage im kommenden Jahr blicken alle zuversichtlich entgegen und wollen versuchen, den Status dieses sportlichen Events durch eine Höherstufung weiter zu verbessern.