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spielend trainieren jeden Dienstag und Freitag 16-18 Uhr bei Kalle Beiber

Auch für alle die mal reinschnuppern wollen. Schläger und Bälle werden gestellt.

Ansprechpartner ist Frank Klingspor 0170/7662112

 

Die 20. Auflage der Bergbräu-Trophy in Uslar und Holzminden war in vielerlei Hinsicht ein Jubiläumsturnier. Über 50 Aktive aus der Deutschen Rangliste waren am Start und zeigten in spannenden Matches herausragende Leistungen. Die zahlreichen Zuschauer applaudierten immer wieder spontan nach langen Ballwechseln und spektakulär heraus gespielten Punkten. Sonnenschein an allen Turniertagen und eine beispielhafte Organisation sorgte für eine durchweg positive Stimmung bei den 110 Spielerinnen und Spieler aus sieben Bundesländern sowie den Gästen und Sponsoren.

Bei seiner zehnten Teilnahme in Uslar gab Stammgast Jörgen Aberg (Berlin) auf dem Weg zum Turniersieg keinen Satz und insgesamt nur sieben Spiele ab. Lediglich im zweiten Durchgang des Finals der Herren 40/45 leistete der Niedersächsische Landesmeister Peter Mai beim 3:6 kurze Zeit Widerstand.

Aus heimischer Sicht gab es mehrere erfreuliche Resultate. Die für den Stader TC spielende in Bodenfelde aufgewachsene Katrin Dickhuth war im Hauptfeld bei den Damen 50 ungefährdet. Die Nummer 39 der Deutschen Rangliste besiegte im Finale die Seniorenreferentin des Tennisverbandes Niedersachsen-Bremen Sandra Frisch (Hannover) 6:3,6:1 und freute sich über 562 Ranglistenpunkte.

In den anderen Hauptfeldern gab es für die heimischen Teilnehmer keine weiteren Finalteilnahmen. Allerdings überraschten einige Spielerinnen und Spieler in den Nebenrunden durch Siege und Endspielteilnahmen. Bei den Herren 40 gewann Kevin Schiffer (TC Northeim) gegen den Berliner Pleßow 6:3,6:3, nachdem er im Hauptfeld in der ersten Runde dem Landesmeister Könnecker (Hildesheim) unterlegen war.

Im großen Hauptfeld der Herren 65 (16 Teilnehmer) hatte Klaus Stephan (SV 07 Moringen) mit dem an Nummer zwei gesetzten Bayern Franz Winter ein schweres Los erwischt. Nach drei Sätzen und über zwei Stunden Spielzeit fiel die Entscheidung erst im Match-Tiebreak des dritten Satzes. Stephan unterlag 6:3,0:6,7:10. In der Nebenrunde behielt er im Endspiel gegen den Regionalligaspieler Seydler (Holminden) mit 7:5,6:1 die Oberhand.

Das Nebenrundenfinale der Herren 55 verlor Carlo Ilse (VfB Uslar) gegen Uwe Hedtke (Gifhorn) in zwei Sätzen 4:6,1:6, nachdem er vorher dem Höxteraner König 2:6,1:6 unterlegen war. Auch der Uslarer Hinrich Haffner erreichte das Nebenrundenendspiel. Hier hatte er gegen den Goslarer Deppe mit 3:6,6:4,10:12 denkbar knapp das Nachsehen.

Für ein Highlight zu Beginn des Turniers am Freitag sorgte der ehemalige Spieler des Uslarer TC Nico Meyer bei den Herren 30/35. Der zur Zeit für den Bergheimer TC aufschlagende 35jährige Offizier der Bundeswehr gewann in der ersten Runde gegen den klar favorisierten und späteren Sieger der Nebenrunde Rudzki (Münster) vor großer Zuschauerkulisse in drei Sätzen (6:2,3:6,12:10). In der zweiten Runde hatte er gegen den späteren Turniersieger Fahlke (Hamburg) nichts mehr hinzusetzen und schied aus.

Auch Jens Rustemeier aus dem Uslarer Ortsteil Schönhagen überstand die erste Hauptfeldrunde mit einem 6:1,6:2 gegen Hamann (Silberborn). Anschließend unterlag er Leurle (Kassel) 2:6,1:6. Im Halbfinale der Nebenrunde 30/35 verlor Thomas Klusmann 2:6,0:6 gegen Fahrner (Göttingen).

Turnierleiter Wilhelm Holz stellte sich trotz der organisatorischen Herausforderungen der Herren 60-Konkurrenz, die in zwei Gruppen durchgeführt wurde. Nach seinem 6:2,6:2 Auftaktsieg gegen Peschel (Vellmar) hatte er gegen den späteren Turniersieger Olaf Harder (Großburgwedel) bei der 0:6,1:6 Niederlage nichts zu bestellen und wurde dritter dieser Altersklasse.

Keti Haffner (UTC) erreichte nach ihrem 6:3,6:1 Auftaktsieg gegen Wendeborn (Ahnatal) ) das Halbfinale bei den Damen 40/45. Hier hatte sie gegen Schumann-Lehr (Sassenburg) keine Chance und belegte ebenfalls Platz drei der Bergbräu-Trophy.

UTC-Vorsitzender Andreas Ahlborn, die beiden Oberschiedsrichter Martin Krzempek und Steffen Müller, Turnierleiter Wilhelm Holz sowie die zahlreichen Helferinnen und Helfer erhielten viel Lob und Anerkennung für die  Organisation dieses Turniers